Am 12. Februar 2026 fand die Jahreshauptversammlung der Werkfeuerwehr Herzogsägmühle statt. Die Vorsitzende Romina Kuschmierz begrüßte den Geschäftsführer Herr Rock, den Verwaltungschef Thomas Buchner, die Kommandanten Stefan Guffler (Birkland) und Klaus Straub (Peiting), den Kreisbrandmeister Michael Christa, sowie die aktiven und passiven Mitglieder der Werkfeuerwehr. Wir blicken auf ein bewegtes Jahr zurück, führt sie weiter aus, mit vielen Veränderungen, aber die Werkfeuerwehr bleibt Herzogsägmühle.


Der Geschäftsführer Hans Rock sprach ein Grußwort, startete dieses Jahr mit einer Büttenrede zum Lumpigen Donnerstag und bedankte sich dann noch mit feierlichen Worten für das ehrenamtliche Engagement und den wichtigen Dienst, der in der Einrichtung Diakonie auch wahrgenommen und gesehen werde.
Bericht der Vorsitzenden
In ihrem Bericht stellte die Vorsitzende Romina Kuschmierz zunächst die Zahlen von 2025 vor: 40 aktive und 22 passive Mitglieder, davon 5 Ehrenmitglieder. Es gab 9 Eintritte und 6 Austritte. In der Vorstandschaft gab es eine kleine Veränderung, Andreas Huber wurde als Vertrauensperson gewählt, somit ist die Vorstandschaft weiterhin gut aufgestellt.
Weiter führte die Vorsitzende aus, dass es viele schöne Ereignisse im Verein im vergangenen Jahr gab: die Kamerad*innen bekommen an runden Geburtstagen eine Karte und einen Geschenkkorb, vielen Dank hier an die Stellvertretende Vorsitzende Sylvia Löscher, die sich immer um die Geschenke und Termine kümmert. So wurden auch einige Jubilare zu Geburtstagsfeiern besucht und bei aktiven Einsatzkräften das Fortbestehen ihrer Einsatzfähigkeit überprüft. Die Fahnenabordnung war bei der Floriansmesse, bei der wir von der Feuerwehr Peiting jedes Jahr im Anschluß zur Brotzeit eingeladen werden. Romina Kuschmierz berichtete weiter von dem 150-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Peißenberg mit Fahrzeugweihe, dem 150-jährigen der Feuerwehr Wildsteig, der Fahrzeugweihe in Prem, dem 150-jährigen der Feuerwehr Schwabniederhofen, sowie von den Beerdigungen unserer verstorbenen Kameraden.
Unser Ehrenkommandant und Kreisbrandrat außer Dienst Alfons Breyer wurde mit großer Anteilnahme aus dem ganzen Landkreis und weit darüber hinaus in einer feierlichen Veranstaltung beigesetzt.
Zum Feuerwerk in Herzogsägmühle gab es vor der Sicherheitswache wieder ein Grillfest mit Familien und für die Kinder wurde das Spritzenhäusl hergerichtet. Ein wichtiges Ereignis war wieder unser Dorffest mit Dämmerschoppen. Die Musikkapelle aus Reichling spielte auf und Herr Rock stach das Bieranstich an, mit einem einzigen Schlag, wie die Vorsitzende anerkennend anmerkte. Es gab Getränke, Haxen, Grillfleisch und -wurst – danke an alle Mitglieder, die mitgeholfen haben und die Teamchefs. Da noch ein Bierfass und Grillgut übrig war, gab es noch ein Grillfest mit den Familien im Anschluß. Beim Ramadama im Kommandantenbüro wurden viele Dinge aussortiert und das Büro neu gestrichen.
Bei der Weihnachtsfeier waren aktive und passive Mitglieder eingeladen, es gab eine schöne Andacht von Pfarrer Dirk Wollenweber, der Nikolaus kam vorbei, es gab gutes Essen und Robert Strauß gewann wie im vergangenen Jahr das Schrottwichteln. Zum Abschluß gab es einen Ausblick auf die Termine in diesem Jahr mit der Einladung an alle passiven und aktiven Mitglieder der Werkfeuerwehr. Dankesworte gab es an die Stellvertreterin Sylvia Löscher, die Mitglieder der Vorstandschaft, Andreas Huber den neuen Stüberlwirt und Hubert für die Hilfe bei der Organisation und Ausgabe von Essen bei unseren Veranstaltungen.


Gedenken und Abendessen
Im Anschluß gab es das Totengedenken, gestaltet von Pfarrer Dirk Wollenweber, der das Besondere und Andere in Herzogsägmühle noch einmal betonte, begründet in unserer christlichen Identität und verbunden durch das gemeinsame Gebet. In einer Schweigeminute wurde den im vergangenen Jahr verstorbenen Kameraden Wolfgang van Denzen, Josef Flunger und Alfons Breyer gedacht und anschließend gemeinsam das „Vater unser“ gebetet.
Romina Kuschmierz leitete nach den feierlichen Worten über zum Abendessen: es gab ein saftiges Rindergulasch mit Serviettenknödeln und Bayerisch Kraut. Anschließend eine Nachspeise mit einer Schicht aus verschiedenen Cremes und Obst mit Wallnüssen.


Bericht der Psychosozialen Notfallversorgung
Die Fachberater PSNV-E Matthias Lösch und Dirk Wollenweber stellten den Bericht der PSNV-E vor. 11 mal wurde die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E) benötigt, entweder während oder nach einem Einsatz. 11 weitere Male wurden Schulungen bei Lehrgängen, vor allem bei der Modularen Truppausbildung MTA (Feuerwehrgrundlehrgang), durchgeführt. Darüber hinaus gab es noch Treffen der PSNV-E-Gruppe zur Schulung, Besprechung oder Gemeinschaftspflege, sowie eine Großübung mit Beteiligung der PSNV. Alles zusammen waren es rund 100 Stunden in der PSNV-E.
Dirk Wollenweber gab dann noch einen aktuellen Ausblick zu Entwicklungen und Strömungen in der bundesweiten Zusammenarbeit zum Thema PSNV.
In der psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte gibt es auch einige aktuelle Entwicklungen, die wir so für uns schon länger festgestellt haben: tendenziell geht man eher weg von den großen Zusammenkünften in einem Raum, hin zu kurzen Interventionen (Psychoedukation) direkt nach dem Einsatz und bei Bedarf Entlastungsgesprächen in den Tagen danach.
Bericht des Kommandanten
Kommandant Daniel Comtesse begrüßte zunächst die anwesenden Gäste und Mitglieder und begann seinen Bericht mit ein paar Zahlen und Grafiken zum letzten Jahr. Die Gesamtstunden sind ähnlich hoch wie in 2024, es waren dann aber deutlich weniger Besprechungen, dafür mehr Arbeitsstunden, vor allem auf den Baustellen im Gerätehaus.


Die Werkfeuerwehr Herzogsägmühle war 2025 insgesamt 59 mal im Einsatz. Dabei rückte sie zu 3 Kleinbränden, 8 Brandmeldeanlagen und 42 Technischen Hilfeleistungen aus. Die Feuerwehrseelsorge wurde 6 mal angefordert. Insgesamt wurden 1080,5 Einsatzstunden geleistet. Die Verteilung liegt somit (ohne PSNV-Einsätze) wie bei vielen anderen Feuerwehren bei gut 20 % Brandeinsätzen und ca. 80 % Technische Hilfeleistungen.


Bei den THL-Einsätzen gab es 2025 kein „Wasser im Keller“, dafür mehr „Baum über Fahrbahn“.
Austritte gab es Anfang 2025 noch einige, die uns auch sehr weh getan haben, aber wir hatten auch sehr viele Eintritte, was uns sehr freut. Die anwesenden Neuen werden mit einem Applaus begrüßt.


Eine Grafik über die Altersstruktur zeigt deutlich, daß sich die Werkfeuerwehr langsam aus dem Generationensprung – aufgrund eines größeren Loches in der Altersstruktur – herausgearbeitet hat und nun über eine stabile und weitestgehend gleichmäßige Altersstruktur verfügt, die Anlass zu Hoffnung und Freude gibt.
An insgesamt 15 Lehrgängen haben 30 Einsatzkräfte im Jahr 2025 teilgenommen. Dafür vielen Dank an die Teilnehmer, aber auch an die Ausbilder und die durchführenden Feuerwehren – hier sei die Feuerwehr Peiting erwähnt, bei der wir einige Lehrgänge absolvieren durften. Außerdem fand wieder eine Leistungsprüfung mit einer Gruppe statt, in diesem Jahr soll noch eine weitere Gruppe eine Leistungsprüfung ablegen.
Vielen Dank an Herrn Rock und Herrn Buchner für die Unterstützung und die Ermöglichung unserer notwendigen Beschaffungen und Ausgaben, hier wurden viele kleinere Geräte beschafft.
Im bebilderten Jahresrückblick wurde auf die Highlights der jeweiligen Monate zurück geblickt:
- im JANUAR: die Mitarbeitendenversammlung, ein besonderer Einsatz mitten in der Nacht in Landsberg/Lech und „Handwerk Feuerwehr“ als Thema der Gesamtübung.
- im FEBRUAR: die Jahreshauptversammlung, eine Atemschutzübung und eine Gesamtübung mit einem besonders gut ausgerollten Schlauch.
- im MÄRZ: Ergänzungsmodul „Brennen und Lösch“, eine Ölspur durch den gesamten Ort, sowie eine Übung „Brandbekämpfung und Menschenrettung“ im Kapellenfeld.
- im APRIL: das Ramadama im Gerätehaus mit Beginn Umbauten (Umzug Damenumkleide / Umbau Haken/Spinde/Tresore / Arbeits- & Funktisch / Grundreinigung Stüberl / Entfernung der alten Markierungen in der Fahrzeughalle, Reinigung Boden und Anbringung neue Bodenmarkierung) und eine Übung zur Technischen Hilfeleistung in der KFZ-Werkstatt.
- im MAI: Floriansmesse und 150 Jahre Peißenberg berichtete bereits Vorsitzende Romina Kuschmierz
- im JUNI: die Leistungsprüfung, ein Baum auf der Telefonleitung nach Obland (bedrohte Infrastruktur konnte vor Schaden bewahrt werden), ein starker Schmorgeruch mit einer überraschenden Erklärung im Förderzentrum (alt), sowie eine Evakuierungs- und Einsatzübung im Förderzentrum (neu).
- im JULI: die Fortsetzung der Baustelle mit der Verlegung der Eingangstür für die Herrentoilette weg von der Damenumkleide. Hier fanden wir eine Heißwasserleitung in einer Wand, die trotz allen Entwarnungen, dann noch unsere Säge im rechten Winkel kreuzte. Dann natürlich das Dorffest mit unserem Dämmerschoppen, ein Containerbrand in der Berufsschule, eine Sicherheitswache für das Sommerfest der Kinder- und Jugendhilfe an der Deckerhalle und eine Einsatzübung im Hof Hohenwart.
- im AUGUST: ein Verkehrsunfall mit Lieferwagen an der Brücke und Paketfischen im Mühlbach, sowie zwei Einsatzübungen am Peitnachhof und der Schreinerei.
- im SEPTEMBER: der Abbau und das Zerlegen des alten Maibaumes, der Grundlehrgang für die neuen Einsatzkräfte und eine Übung mit Wasserentnahme aus offenen Gewässern, unseren verschiedenen Pumpen und Zisternen in Herzogsägmühle.
- im OKTOBER: die würdevolle Beerdigung unseres Ehrenkommandanten und KBR a.D. Alfons Breyer mit sehr großer Anteilnahme aus Nah und Fern, der Atemschutzlehrgang in Peiting, die Baumpflanz-Challenge und ein Einsatz mit Baum auf Auto, bei dem Fahrzeug und Baum eine etwas verspannte Beziehung zueinander hatten.
- im NOVEMBER: ein Verkehrsunfall an der Einfahrt in die Wanderhofstraße mit zwei PKW, eine hilflose Person, der Umbau des Lagers im Gerätehaus mit neuem alten Schlauchregal, die nächtliche Landung des Intensivtransporthubschraubers aus München, einer Ölspur nach Schneeräumarbeiten an der Berufsschule und 3-tägigem Einsatz beim Weihnachtsmarkt mit einem brennenden Gas-Grill in der Weihnachtsmarktbude, der von der Werkfeuerwehr gelöscht wurde..
- im DEZEMBER: Ölspur nach VU mit einem Motorroller der längst über alle Berge war, sowie einer Vermisstensuche über die ganze Nacht mit einem sehr guten Einsatzverlauf, aber leider nicht so schönem Ende für den Vermissten.
Kommandant Daniel Comtesse bedankt sich namentlich nochmal bei allen Helfern der Baustellen im Jahr 2025, die dafür noch einen Applaus aus dem Saal bekommen. Der Vortrag endet mit einem Ausblick auf die Termine 2026 und einem Dankeswort.
Bericht des Kassiers und Entlastung der Vorstandschaft
Der Kassier Stefan Ziegler stellt die Zahlen für 2025 vor: zum Einen die Aufwendungen der Diakonie München und Oberbayern für die Werkfeuerwehr Herzogsägmühle, zum Anderen die Einnahmen und Ausgaben der Vereinskasse im Detail. Hier fiel bei einer Auswertung des Dämmerschoppen auf, daß trotz einem Jahr mit überdurchschnittlich gutem Wetter der Ertrag unterdurchschnittlich ausgefallen ist. Dies ist vor allem den jährlich gestiegenen Einkaufspreisen bei jahrelang stabil gehaltenen Verkaufspreisen zuzuordnen. Dies muss die nächsten Jahre beachtet werden, da der Arbeitsaufwand entsprechend hoch und die Rendite dafür sehr gering ist.
Der Kassenprüfer Christoph Oswald berichtet von seiner Prüfung und der ordnungsgemäßen Führung der Vereinskasse und bittet um Abstimmung zur Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig angenommen wird.
Satzungsänderungen und Abstimmung zur Erhöhung des Mitgliedsbeitrages
Die Vorsitzende Romina Kuschmierz stellt fest, daß mehr als ein Viertel der Vereinsmitglieder anwesend sind und die Mitgliederversammlung somit beschlussfähig ist. Für die Änderung der Satzung ist dann eine Dreiviertel Mehrheit erforderlich. Sie stellt die Gründe für die Satzungsänderung vor, die dann Vorstandsmitglied Daniel Comtesse noch im Detail vorstellt:
- zum einen wurde die Datenschutzgrundverordnung eingearbeitet.
- weiter hatte das Finanzamt bei einer Überprüfung festgestellt, daß unsere Satzung nicht in allen Teilen den Anforderungen des Gemeinnützigkeitsrechts entsprach. Dies allein hätte keine Satzungsänderung bedingt, bei einer Anpassung muss das aber mit erledigt werden.
- im Sinne der Gleichberechtigung (rund 20 Prozent der aktiven Mannschaft sind weiblich gelesene Mitglieder) haben wir unsere Satzung gegendert. Nach vielen Entwürfen, die alle wieder Verworfen wurden, wurde es am Ende dann doch das Gender-Sternchen *, da der juristische Text, der bei allen anderen Entwürfen und Aufzählungen nicht mehr lesbar war, auf einmal wieder verständlich war. Somit gehen wir auch einen Schritt weiter und grenzen Niemanden aufgrund einer nicht gendergerechten Sprache aus.
- die Satzung stammte aus dem Gründungsjahr und war einfach in einigen Punkten nicht mehr zeitgemäß. Sie wurde anhand der aktuellen Mustersatzung des Landesfeuerwehrverbandes von uns überprüft und aktualisiert. Somit ist auch der Stv. Kommandant Mitglied der Vorstandschaft. Bei nun 7 Vorstandsmitgliedern ist die Knüpfung der Beschlußfähigkeit an die Hälfte der anwesenden Vorstandsmitglieder schwierig und wurde entsprechend Mustersatzung auf 3 festgelegt. Außerdem wurde eine Regelung für die Nachbesetzung des Kassenprüfers bei vorzeitigem Ausscheiden ergänzt. Zuletzt wurde der Betrag bzgl. Rechtsgeschäften vertretungsberechtigter Vorstandsmitglieder auf zeitgemäße € 1.000,- angepasst.
- die Satzungsänderungen wurden bereits von unserem Juristen überarbeitet und vom Finanzamt geprüft und bejaht.
Nach Durchsprache der Änderungen gibt es keine weiteren Fragen aus dem Plenum und die Vorsitzende Romina Kuschmierz bittet um die Abstimmung, die aufgrund der Zustimmung aller per Handzeichen stattfinden kann. Es stimmen alle anwesenden Vereinsmitglieder einstimmig für die Satzungsänderung, somit ist diese angenommen.
Anschließend wird über den Mitgliedsbeitrag abgestimmt. Dieser ist seit der Vereinsgründung unverändert und soll nun von € 15,- auf € 25,- pro Jahr angehoben werden. Für die Änderung ist eine einfache Mehrheit ausreichend. Auch diese Abstimmung wird per Handzeichen durchgeführt und einstimmig angenommen.
Ehrungen und Beförderungen




Vier Einsatzkräfte haben im vergangenen Jahr ihren Grundlehrgang (MTA Basismodul) absolviert, sind in den Einsatzdienst übernommen worden und werden daher zur Feuerwehrfrau / zum Feuerwehrmann befördert: Anna Lösch, Stephanie Barth, Stefan Bestler und Sebastian Löscher.


Drei Einsatzkräfte wurden zu Gruppenführern ernannt und wurden zum Löschmeister befördert: Florian Baier, Marco Rock und Harald Setzwein.
Zwei Einsatzkräfte kamen als erfahrene Einsatzkräfte zu uns und werden als Oberfeuerwehrfrau / Oberfeuerwehrmann geführt: Katrin Sonn und Andreas Huber.


Danach freute sich die Vorsitzende Romina Kuschmierz über zwei Vereinsehrungen: für 20 Jahre Mitgliedschaft in der Werkfeuerwehr wurde Gerd Schwarzbauer geehrt; Ehrenmitglied Will M. Fichtner ist sogar ganze 50 Jahre Mitglied in der Werkfeuerwehr und hat sich in vielen Funktionen und Aufgaben, als Gruppenführer, Schriftführer und Mitglied der Vorstandschaft unser aller Anerkennung verdient.


Eine weitere besondere Ehre war es Hubert Koller zum Ehrenmitglied zu ernennen, dieser freute sich sichtlich, betonte aber er sei noch aktiv, ganz aufhören wolle er noch nicht. Darüber freuten sich alle Anwesenden mit ihm.
Grußwort der Kreisbrandinspektion
Unser Kreisbrandmeister im Bezirk Lech, Michael Christa, überbrachte zunächst Grüße von Kreisbrandrat Rüdiger Sobotta. Und erzählte dann von den Umständen um die Entstehung des Ausbildungszentrums in Weilheim und den damit verbundenen Kosten aus Sicht und im Auftrag von unserem Kreisbrandrat.
Zu Einsätzen äußerte er, daß es in Herzogsägmühle gut laufe; meist kommt sehr schnell die Meldung, daß die Lage im Griff oder der Einsatz bereits beendet ist, bevor er den weiten Weg zu uns hinter sich bringen könnte.
Bei den Ausbildungen und Lehrgängen in Herzogsägmühle fällt ihm auf, daß die Teilnehmer der Werkfeuerwehr immer hervorragend ausgebildet sind, dafür ein großes Lob an die Ausbilder.


Eine besondere Ehre wurde dann unserem langjährigen Gruppenführer, Kassier und einzigen noch aktiven Vorstandsmitglied aus dem Gründungsjahr des Vereins zuteil: Stefan Ziegler erhielt das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber vom Bayerischen Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann, für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Überreicht wurde ihm das Abzeichen mit Urkunde vom Kreisbrandmeister Michael Christa, dem Kommandant Daniel Comtesse zur Seite stand.
Wünsche und Anträge gab es keine. Vorsitzende Romina Kuschmierz bat noch um Ideen und Vorschläge für den Vereinsausflug dieses Jahr, bedankte sich bei allen fürs Kommen und beendete den offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung.
